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Yamaha MT 09 - jetzt bei uns

die zweite Charge der MT 09 ist eingetroffen und in den meisten Farben lieferbar. Jetzt bei Ginzinger 7mal in Österreich.

Das beeindruckende Pulsieren des leichten Dreizylindermotors mit 850 ccm ist unterwegs allgegenwärtig. Er zeichnet sich darüber hinaus durch ein starkes Drehmoment aus, das recht linear ans Hinterrad geschickt wird und immer wieder für Adrenalin pur sorgt. Jetzt Probefahren bei Ginzinger in allen Filialen.

Yamaha MT-09 2013
Toller Neuaufschlag von Yamaha. Mit dem neuen 3-Zylinder möchte man die Nakedbike Szene durchwirbeln.

Yamaha MT-09
115 PS, 188 Kilo - Neues Nakedbike von Yamaha.

2014 ist das Yamaha-Modelljahr, in dem eine der bedeutendsten Yamaha-Neuerscheinungen der letzten Jahre ihr Debüt feiern wird: Die MT-09/ABS. Sie steht für die nächste Generation der MT-Modellreihe von Yamaha.

Yamaha möchte im derzeit bereits hart umkämpften Nakedbike Segment mit einigen tollen Akzenten punkten. Laut Yamaha wird die MT konsequent in der Ausrichtung auf Fahrspaß postioniert sein und einige Facetten im Charakter bieten. Die komplett neu entwickelte MT-09 trägt die Handschrift desselben Entwicklungsteams, das seinerzeit mit der ersten YZF-R1 die Welt der Supersportler auf den Kopf stellte.


Yamaha MT-09

Yamaha MT-09 Yamaha MT-09
Yamaha MT-09 Yamaha MT-09

Dreizylinder Motor by Yamaha

Als unverkleidetes Dreizylindermotorrad mit 850 ccm Hubraum ist dieses neue Naked-Bike laut Yamaha ein echtes Tier im Zweiraddschungel: Stärke vereint mit Intelligenz. Im Vordergrund steht bei der MT-09 Emotion, Charakter, Fahrspaß, Agilität und Fahrbarkeit. Die angeblich kräftige, lineare Drehmomententfaltung steht schon bei niedrigen Drehzahlen und über einen breiten Drehzahlbereich zur Verfügung und verleiht dem Motorrad ein besonderes, adrenalingeladenes Beschleunigungsgefühl.

Ein Merkmal der neuen MT-09 ist die charismatische und auch optisch nachvollziehbare Gewichtsverlagerung nach vorn. Dabei steht der kompakte Motor im Mittelpunkt des leichten, unverkleideten Rahmens und betont den selbstbewussten Naked- Bike-Look, der den dynamischen Eindruck der MT noch verstärkt.

Das Unternehmen hat sich entschieden, sein Angebot um ein Dreizylinder-Motorrad zu erweitern, weil viele moderne Sportfahrer großen Wert sowohl auf Motorcharakteristik also auch auf Alltagstauglichkeit legen. Obwohl der Markt immer noch das Potenzial für leistungsstarke Vierzylinder-Motorräder bietet, ist Yamaha überzeugt, dass der Dreizylindermotor in der neuen MT-09 ganz neue Perspektiven eröffnet.

Die besten Eigenschaften eines Vierzylindermotors, kombiniert mit denen eines Twins - das ist der neue, leichtgewichtige Yamaha Dreizylindermotor. Er bietet ein neuartiges, aufregendes Fahrgefühl für alle Kunden, die entweder aus der 600er Klasse aufsteigen oder aus der Ein-Liter-Klasse zurückgehen, verspricht Yamaha.


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Yamaha MT-09 technische Daten / Fakten

  • Neu entwickelter Sportler mit Dreizylindermotor
  • 85 kW (115 PS) und 85 Nm
  • Leergewicht 188 kg (mit ABS 191 kg)
  • Trockengewicht (*) 171 kg (mit ABS 174 kg)
  • lineare Drehmomententfaltung
  • Leichter als die YZF-R6
  • Schlankes, leichtes Aluminium-Fahrwerk
  • Naked-Bike-Stil mit nach vorn orientiertem Massenschwerpunkt
  • Kompakter Rahmen
  • Aufrechte Sitzposition für ein optimales Fahrgefühl
  • Durchdachte Ergonomie für entspanntes Fahren

DER MOTOR DER MT-09

Der völlig neu entwickelte Dreizylindermotor ist ohne Zweifel das herausragende Merkmal der aktuellen MT-09. Er ist die Grundlage für den Charakter und das Feeling dieses neuen Mittelklasse-Sportbikes. Ziel des intensiven Konstruktionsprogramms war es, einen kompakten, leichtgewichtigen Dreizylindermotor mit kraftvoller und gleichzeitig linearer Drehmomententfaltung sowie hoher Motorleistung zu schaffen. Auch wurde darauf geachtet, dass der Motor ein sattes Ansaug- und Auspuffgeräusch entwickelt und dabei durch sein optisch ansprechendes Design für Aufsehen sorgt. Niedriger Kraftstoffverbrauch und Umweltverträglichkeit waren weitere Ziele, die sich das Team der Konstrukteure auf die Fahnen geschrieben hatte.
Mit 78 mm Bohrung und 59,1 mm Hub hat der Motor insgesamt 847 ccm Hubraum. Der Viertakter mit zwei oben liegenden Nockenwellen (DOHC) und Vierventiltechnik hat ein Verdichtungsverhältnis von 11,5:1. Die Einlassventile haben 31 mm Durchmesser, die Auslassventile 25 mm. Da der Ventilwinkel nur 26,5 Grad beträgt, konnten die Konstrukteure den Brennraum extrem kompakt gestalten, was die Verbrennung beschleunigt und mehr Drehmoment erzeugt.

Die Kolben aus geschmiedetem Aluminium haben 78 mm Durchmesser und sind aus Gründen der Fertigungsgenauigkeit über gecrackte Pleuel mit der Kurbelwelle verbunden. Sie laufen in beschichteten Zylindern ohne Laufbuchsen, die eine effektive Wärmeabfuhr gewährleisten. Auffällig bei der MT-09: Als erste Mehrzylinder-Serienmaschine von Yamaha sind alle Zylinder zur Kurbelwellenmitte leicht versetzt. Effekt: Geringere Reibungsverluste.


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Lineare Drehmomententfaltung dank Crossplane-Philosophie

Der nagelneue Dreizylindermotor der MT-09 verkörpert die Quintessenz der Crossplane-Philosophie von Yamaha. Das Konzept fördert ein direktes Ansprechverhalten und hohe Drehmomentwerte bei unteren bis mittleren Drehzahlen. Ein linearer Drehmomentverlauf ist eine natürliche Eigenschaft von Dreizylindermotoren. Besonders die kraftvolle, direkte Leistungsentfaltung macht den besonderen Charakter der neuen MT-09 aus.
Der nagelneue Motor hat einen Hubzapfenversatz von 120 Grad und arbeitet mit einer regelmäßigen Zündfolge (0°, 240° und 480°). Daher die lineare Freisetzung des enormen Drehmoments, das laut Yamaha auch bei hohen Drehzahlen ein aufregendes, befriedigendes Leistungsgefühl schafft. Im Vergleich zu einem Vierzylinder-Reihenmotor mit 180 Grad Hubzapfenversatz liefert das Dreizylinderaggregat der MT-09 ein für den Fahrer spürbar höheres Verbrennungsdrehmoment, da die Kurven von Verbrennungs- und Massendrehmoment nahezu identisch verlaufen.

Der Dreizylinder der MT-09 ist zudem von Natur aus leichter, schlanker und kompakter als vergleichbare Vierzylinder. Er bringt rund 10 kg weniger auf die Waage als das Aggregat der Yamaha FZ8. Dadurch hatten die Entwickler mehr Spielraum bei der Konstruktion des ebenso kompakten und agilen Sportfahrwerks. Insgesamt ist der Motor schmaler geworden, weil die Verzahnung in die Kurbelwange eingepresst wurde, denn dadurch lässt sich der Abstand zwischen den Zylindern reduzieren.

Zwar werden unerwünschte Vibrationen gedämpft, der Fahrer der MT-09 soll die heftigen Leistungsschübe des Motors aber trotzdem spüren und genießen können. Daher wurde das Aggregat mit einer zwangsgekoppelten, gegenläufig rotierenden Primärausgleichswelle ausgestattet.

Um das Potenzial des linearen Motordrehmoments maximal nutzen zu können, haben die Konstrukteure bei Yamaha ein komplett neues Getriebe entwickelt, das speziell auf die einzigartige Motorcharakteristik der MT-09 ausgelegt ist. Die Kräfte im unteren bis mittleren Drehzahlbereich bewältigt die MT-09 mit einer relativ großen Primärübersetzung von 1,708 (FZ8: 1,512).

Außerdem haben sich die Entwickler bei Yamaha auch mit dem Thema räumliche Effizienz auseinandergesetzt. Aus diesem Grund ist das neue Sechsganggetriebe auch äußerst kompakt ausgefallen. Zusammen mit den geringen Außenmaßen des Dreizylindermotors hat das neue Getriebe die Verwendung eines leichten, kompakten Chassis erst möglich gemacht.

Die Einspritzung
Die Einspritzanlage (das FI-System) arbeitet mit 12-Loch-Düsen, die den Kraftstoff auf eine Tröpfchengröße von nur wenigen Mikrometern zerstäuben. Die Einspritzdüsen sind direkt am Zylinderkopf des Vierventilers angebracht. So wird der Kraftstoff mit höchster Präzision direkt in den Ventilbereich gespritzt. Das ist effizient und spritsparend. Ein zusätzlicher Vorteil der direkt am Zylinderkopf sitzenden Einspritzdüsen: Der Motor kommt mit einem kürzeren Drosselklappengehäuse aus, was die Ansaugeffizienz bei hohen Drehzahlen begünstigt.


Yamaha MT-09 Yamaha MT-09

Yamaha D-MODE: Der Fahrer gibt den Pulsschlag vor

Für eine auf unterschiedliche Lebenslagen abgestimmte Motorcharakteristik wurde die MT-09 mit dem Yamaha D-MODE-System ausgestattet. Der Fahrer kann bei der Drosselklappensteuerung zwischen drei Mappingeinstellungen wählen: STD-Modus, A-Modus und B-Modus.

Der STD-Modus eignet sich für viele verschiedene Fahrweisen und Straßenverhältnisse. Der Fahrer genießt im gesamten Drehzahlbereich die lineare Drehmoment- und Leistungsentfaltung des Dreizylinders.
Im A-Modus sorgt der Motor der MT-09 laut Yamaha für intensive Adrenalinschübe. Bei unteren bis mittleren Drehzahlen spricht er direkter an, das Plus an Durchzugskraft sorgt für ein aggressiveres Sportgefühl.
Im B-Modus reagiert der Motor wesentlich sanfter und entfaltet seine Leistung weniger heftig – perfekt für Stadtfahrten oder widrige Verkehrs- und Witterungsbedingungen.

Die MT-09 hat einen integrierten, einteiligen 3-in-1-Auspuff sowie einen kurzen Schalldämpfer mit drei Expansionsräumen. Der kurze Schalldämpfer produziert laut Yamaha einen angenehmen Motorsound, der die Einzigartigkeit des Motorrads betonen soll. Seine versteckte Anbringung unter dem Fahrzeug kommt dem niedrigen Masseschwerpunkt zugute.

Platzsparende Maßnahmen und Gewichtsreduzierung


Im Interesse der Platzersparnis und Gewichtsreduzierung wurden umfangreiche Maßnahmen getroffen: Mit 188 kg Leergewicht und 171 kg Trockengewicht ist das neue Motorrad eines der leichtesten Nakedbikes in der Klasse über 700 ccm. Beispielsweise ist die MT-09 leichter als die YZF-R6 – eine Supersportlerin, die zu den agilsten Vertreterinnen ihrer Klasse zählt.

Die speziell entwickelte Ölwanne schafft Raum für die eng am Motor geführten Abgasrohre. Dadurch sind Schräglagen von bis zu 51 Grad möglich, und dem Fahrer der MT-09 bietet sich ein Fahrverhalten ähnlich dem eines Supersportlers. Die unregelmäßige Form der Ölwanne (sie verjüngt sich nach unten hin) reduziert Pegelschwankungen und Blasenbildung im Öl bei abrupten Bewegungen des Motorrades. Damit ist eine zuverlässige Schmierung gewährleistet.

Für weitere Gewichtseinsparungen sorgt der neu entwickelte, innovative Steuerkettenspanner mit Halbmutter. Er ist leichter und kompakter als herkömmliche Spanner und besteht zudem aus weniger beweglichen Teilen.

Einen weiteren Beitrag zum Abspecken leistet auch der in den Ventildeckel integrierte Entlüftungsraum. Der überschüssige Druck im Innern des Motors wird über die Entlüftung zum Luftfilter geleitet; bei anderen Modellen sitzen diese Räume normalerweise hinter dem Kurbelgehäuse. Da die Entlüftung beim Motor der MT-09 näher am Luftfilter sitzt, fällt das Rohr kürzer aus, der Motor wird leichter und wirkt aufgeräumter.

Auch für das Kühlsystem gibt es eine kreative Lösung: Die MT-09 hat eine stark vereinfachte Schlauchführung. Durch die neue Anordnung von Wasserkühler, Wasserpumpe und Thermostat konnten die Konstrukteure den Aufwand an Schläuchen drastisch verringern, wodurch der Motor an Gewicht verliert und an Ästhetik gewinnt. Beim neu entwickelten Kühlsystem sitzt der Thermostat jetzt am Eintrittspunkt des Kühlmittels in den Motor. Für den Kaltstart beschränkt der Thermostat die Kühlmittelumwälzung auf den Kühlmittelmantel, um den Motor schneller auf Temperatur zu bringen. Das spart Benzin, verkürzt die Einschaltzeit des Katalysators und senkt folglich den Schadstoffausstoß.

Technische Besonderheiten des Motors der MT-09

  • Flüssigkeitsgekühlter Dreizylinder-Viertakt-Motor mit 850 ccm, DOHC und Vierventiltechnik
  • Lineare Drehmomententfaltung dank Crossplane-Layout
  • 85 kW (115 PS) bei 10.000/min
  • 85,7 Nm (8,9 mkp) bei 8.500 /min
  • Bohrung × Hub: 78 × 59,1 mm
  • 120 Grad Hubzapfenversatz, Zündung bei 0°, 240° und 480°
  • Steiler Ventilwinkel
  • Verdichtungsverhältnis 11,5:1
  • Kompakte Ausgleichswelle
  • Benzineinspritzung mit elektronischer Drosselklappensteuerung YCC-T
  • Sparsamer Motor + 14 Liter Tankinhalt = gute Reichweite
  • Geschmiedete Alu-Kolben und beschichtete Zylinder ohne Laufbuchsen
  • Alle Zylinder zur Kurbelwellenmitte leicht versetzt. Effekt: Geringere Reibungsverluste.
  • Fallstrom-Ansaug mit unterschiedlich langen Trichtern
  • Neu konstruiertes Sechsganggetriebe mit kompakter Kupplung
  • Rohrloses Kühlsystem
  • Einteiliges 3-in-1-Auspuffsystem
  • 51 Grad Schräglagenmöglichkeit dank kompakter Ölwanne
  • Umschaltbares Motormanagement mit Yamaha D-Mode
  • Kompakter, leichter Motor mit nur 60 kg Gewicht

DAS CHASSIS DER MT-09

Damit der Fahrer das Leistungspotenzial des neuen, drehmomentstarken Dreizylindermotors auch optimal nutzen kann, bekam die MT-09 ein komplett neues, kompaktes und leichtgewichtiges Aluminiumfahrwerk. Die Platzersparnis und Gewichtsreduzierung beim neuen Motor bot den Konstrukteuren reichlich Spielraum bei der Entwicklung des Rahmens.

Die Rahmenstruktur besteht aus zwei gegossenen Hälften aus Aluminium-Druckguss, die - wie der Rahmen der MT-01 - am Lenkkopf und an der Schwinge miteinander verschraubt werden. Im Vergleich zu Vierzylindermodellen derselben Hubraumklasse (beispielsweise die FZ8) spart die MT-09 insgesamt rund 10 kg Gewicht beim Motor und weitere 10 kg beim Fahrwerk. Mit 188 kg Leergewicht gehört sie zu den leichtesten Nakedbikes in der Klasse über 700 ccm.

Durch das sorgfältige Planen der wichtigen Maße wie Radstand, Sitzhöhe, Lenkkopfwinkel und Sitzposition haben die Entwickler bei Yamaha ein kompaktes Fahrwerk mit leichtem Handling geschaffen, das alle Fahrerbefehle präzise umsetzt. Die natürlichen Handlingeigenschaften der MT-09 werden durch den optimalen Schwerpunkt begünstigt, den das Motorrad mit dem unten geführten Schalldämpfer und dem nahezu waagerecht liegenden Federbein erreicht. Neben den positiven Handlingeigenschaften trägt die Anordnung dieser Komponenten auch zum schlanken, kompakten Äußeren der MT-09 bei. 1000PS freut sich schon auf die erste Testfahrt mit dem neuen Handlingwunder - Wir hoffen sehr, dass das Teil hält was die Yamaha-Infos versprechen.

Die Schwinge besteht aus Aluminium-Druckguss. Der linke und rechte Teil sind über Querstreben aus Strangpressaluminium miteinander verschweißt, was der Schwinge das gewünschte Steifigkeitsprofil gibt, die ungefederten Massen reduziert und eine direkte, komfortable Federung bewirkt.

Um das Fahrwerk möglichst kompakt zu halten, befindet sich die Schwingenaufhängung ähnlich wie bei der MT-01 außen am Rahmen. Dadurch wird das Motorrad im Bereich der Fußrasten schmaler und gleicht vom schlanken, agilen Handling her einem Zweizylinder Motorrad.

Einstellbare Federelemente vorn und hinten

Die MT-09 hat eine neu entwickelte Upside-Down-Telegabel mit 41-mm-Gabelrohren. Das Dämpfungsverhalten der Gabel ist progressiv. Sie bietet 137 mm Federweg – immerhin 7 mm mehr als bei der FZ8. Das sorgt für hohen Fahrkomfort bei unterschiedlichen Straßenbedingungen, ob auf Kopfsteinpflaster oder in schnellen Kurven. Die obere Gabelbrücke besteht aus Aluguss, die untere aus geschmiedetem Aluminium. Beide tragen zum niedrigen Gewicht der MT-09 bei. An der neuen Gabel lässt sich die Zugstufe einstellen.

Am Heck setzt die MT-09 auf ein neues, innovatives Zentralfederbein mit Hebelanlenkung, das nahezu waagerecht unter der Sitzbank angeordnet ist. Durch die Lage des Federbeins verbessert sich zum einen der Schwerpunkt und daraus resultierend auch das Handling des Motorrades, zum anderen wird das Chassis schlanker. Unter der Sitzbank sind Stoßdämpfer und Umlenkhebel gut vor aufgewirbeltem Schmutz und damit auch vor Verschleiß geschützt. Zugstufe und Vorspannung der Federung lassen sich unterschiedlichen Fahrsituationen und Vorlieben anpassen.

Schwimmend gelagerte 298-mm-Doppelbremsscheiben mit radial montierten Bremszangen

Die neu konstruierte Bremsanlage zeichnet sich laut Yamaha durch ihre präzise Dosierbarkeit und ihre gute Verzögerung aus und unterstreicht die hochwertige Fahrwerksausstattung der MT-09. Die schwimmend gelagerten Bremsscheiben haben 298 mm Durchmesser und werden vorn von radial montierten 4-Kolben-Bremszangen betätigt. Am Hinterrad verzögert die MT-09 mit einer 245-mm-Bremsscheibe und ein Gleitstift-Bremszange. Gegen Aufpreis ist die MT-09 auch mit ABS erhältlich.

Einen wichtigen Beitrag zur entspannten Sitzhaltung leistet dabei die 400 mm lange Sitzbank mit ihrem nahezu flachen Profil. Länge und Form der Sitzbank erlauben dem Fahrer die flexible Verlagerung des Körpergewichts. Die rutschfeste Struktur im vorderen Sitzbankbereich gibt hervorragenden Halt.

Der Stahltank fasst 14 Liter Benzin. Er wird in einem neuen Verfahren gefertigt, das extrem enge Wölbungen ermöglicht, die bei Stahlteilen bislang nicht zu realisieren waren. Der neue Tank ist in Sitznähe außerdem sehr schlank und hat tiefe Einbuchtungen im Kniebereich. Das erlaubt dem Fahrer einen guten Knieschluss und eine kompakte und gleichzeitig komfortable Sitzposition.

Die MT-09 ist das erste Sportbike von Yamaha mit einem breiten, konifizierten Leichtbaulenker. Der ist relativ weit oben auf der Alu-Gabelbrücke montiert, um eine natürliche, aufrechte Sitzhaltung zu ermöglichen.

Das komplett neue asymmetrisch eingebaute, leichte LCD-Cockpit hat eine digitale Balkenanzeige als Drehzahlmesser sowie eine Ganganzeige.

Der als Schiebeschalter ausgeführte Startknopf beinhaltet den Notstoppschalter, und die neue Lenkerarmaturder MT-09 ist die leichteste und kompakteste in der Geschichte von Yamaha.

Die kompakten, sechseckigen Rückspiegel betonen die Gewichtsorientierung nach vorn und unterstreichen die zeitgenössische Eleganz der MT-09.

Die hochwertige Ausstattung des Motorrads zeigt sich auch bei den Bremshebeln, dem Schalthebel sowie den Fußrasten aus geschmiedetem Aluminium. Die Maschine hat einen eckigen Multireflektor-Scheinwerfer sowie eine neu gestaltete LED-Rückleuchte.

Technische Besonderheiten beim Fahrwerk

  • Leichtbaurahmen mit Teilen aus Aluminium-Druckguss
  • Asymmetrische Leichtbauschwinge aus Aluminium-Druckguss
  • Außen montierte Schwingenlagerung für ein schlankes Fahrwerk
  • Leergewicht 188 kg, Trockengewicht *) 171 kg
  • Zentralfederbein mit Hebelanlenkung und horizontalem Stoßdämpfer
  • Upside-Down-Gabel mit 41-mm-Gabelrohren
  • Neu konstruierte 10-Speichen-Alugussfelgen
  • 17 Zoll Radialreifen vorn und hinten
  • Schlanker Tank mit 14 Litern und Einbuchtungen im Knieschlussbereich
  • Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe vorn mit 298 mm Durchmesser
  • Radial montierte 4-Kolben-Bremszangen
  • Gegen Aufpreis auch mit ABS lieferbar
  • Sinterbeläge
  • 400 mm lange, flache Sitzbank für flexible Sitzpositionen
  • Multireflektor-Scheinwerfer
  • Brems- und Schalthebel aus geschmiedetem Aluminium
  • LED-Rückleuchte
  • Neuentwickelte sechseckige Rückspiegel
  • Leichtes LCD-Cockpit



„Die MT-09 hat ihre Wurzeln im Roadster Konzept und ist gewürzt mit Motard Einflüssen“, erklärt Product Planning Manager Oliver Grill. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt ein Motorrad mit starkem Charakter zu bauen. Der Kern des Konzeptes ermöglicht sportliches Fahren schon bei relativ moderaten Geschwindigkeiten. Deshalb ist die Fahrerhaltung aufrecht und nach vorne gerückt, mit einem breiten Lenker wie eine Supermoto. Und der neue Dreizylinder Motor macht es möglich Leistung bei allen Drehzahlen spontan und reichlich abzurufen.“

Zur Bildvergrößerung hier klickenNeue Generation von Modellen mit starken Charakter
Zur Bildvergrößerung hier klickenMotoren, die sofort Drehmoment zur Verfügung stellen
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Zur Bildvergrößerung hier klickenMT-09 2014
Zur Bildvergrößerung hier klickenAha-Erlebnis



Die neue Yamaha Generation
Der Senior Vice-President von Yamaha Motor Europa, Seiya Nakamura fügt hinzu: „Wir waren wohl ein bisschen zu konservativ mit unseren Modellen in den letzten Jahren. Wir haben beschlossen dies zu ändern und mehr innovative und ausgefallene Konzepte auf den Markt bringen, wie das Yamaha so oft in der Vergangenheit getan hat.“
Weiter zu seiner Strategie: „Wir werden eine neue Generation von Modellen bringen, die einen starken Charakter haben und die drastisch leichter sein werden. Wie man weiß, ist es heute nicht mehr angesagt mit hohen Geschwindigkeiten zu fahren. Unsere neuen Fahrzeuge werden keine hohen Geschwindigkeiten benötigen um als attraktiv zu gelten. Wir haben das Fahrgefühl in den Vordergrund gestellt, sodass man die Maschine immer genießen kann, selbst wenn man damit im Alltag unterwegs ist oder sich im Stadtverkehr bewegt!“

Die Dreizylinder Strategie
Der Kollege von Nakamura, Naoki Koike erklärt wie man die Motorenstrategie neu gedacht hat: „In der Vergangenheit haben wir uns auf Vierzylinder Motoren in den 600 ccm und 800 ccm Klasse fokussiert, weil diese Konstruktion die beste Ausbeute garantierte und einfach zu handhaben war. Wenn man Leistung brauchte hat man die Motoren einfach mit hohen Drehzahlen gefahren. Aber heute brauchen wir ein anderes Fahrerlebnis das nicht auf hochdrehende Motoren gründet. Wir machen Motoren, die sofort Drehmoment zur Verfügung stellen. Da haben die Dreizylinder Motoren klar einen Vorteil gegenüber den Vierzylindern, speziell in diesen Hubraumklassen.“

Yamaha hat mit Dreizylinder Motoren bereits viel Erfahrung. Einige Beispiele:
- Die tollen ‚High Output‘ 1049 ccm Motoren in den Schneemobilen.
- Die zuverlässigen 747 ccm Außenbordmotoren der F30/F40 Reihe.
- Und nicht zuletzt die berühmten XS750 und XS 850 Motorräder aus den späten 70er Jahren.

Oliver bestätigt dies: „Im heutigen Verkehr mit den relativ niedrigeren Geschwindigkeiten ist es schwierig geworden die Vorteile eines P4 (Parallel Vierzylinder) Motors zu nutzen. Nachdem die Motorleistung ohnehin im Allgemeinen auf einem ziemlich hohen Niveau liegt und im normalen Verkehr völlig ausreicht, haben wir füllige Motorencharakteristik und leichte Beherrschbarkeit in den Vordergrund gestellt. Deswegen verfügt die R1 über die sogenannte ‚Cross Plane Kurbelwelle‘, die ihr den speziellen Sound verleiht und ein ‚sauberes‘ Drehmoment liefert das die Traktion am Hinterrad sehr feinfühlig kontrollieren lässt. Der MT-09 Motor hat dieses ‚saubere‘ Drehmoment, der Motorcharakter und das Gefühl für die Gasanahme ist dem P4 Motor der R1 nicht unähnlich. Natürlich fühlt sich der neue Dreizylinder aufgrund seiner anderen Konstruktionsmerkmale nochmal anders an.“

Fahren
„Ich war zunächst recht skeptisch“, gibt Testfahrer Jeffry de Vries zu, „und war überzeugt vom Vierzylinder in der FZ8. Aber wenn man den Dreizylinder dann mal gefahren hat, merkt man dass dieser Motor eigentlich der Interessantere ist was Fahrgefühl angeht. Der Charakter, der Sound und die Art der Leistungsabgabe, das überzeugt.“
Seiya meint dazu: „Die Leute, die damit fahren sind überrascht und zwar genauso wie es war als sie damals die erste R1 gefahren haben und mit einem Aha-Erlebnis zurückkamen.“


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Yamaha MT-09

Dass das Interesse an Yamahas neuem Dreizylinder-Nakedbike groß sein würde, war zu erwarten. Wie groß es allerdings sein würde, damit konnten wir echt nicht rechnen.

9.500 haben schon die wenig aussagekräftige Vorankündigung samt kryptischem Video zur MT-09 gesehen, 34.000 im Juli die ersten ausführlichen Modellnews gelesen. Über 106.000 Klicks auf 32 Bilder in unserer Galerie. Das offizielle Video von Yamaha Europe wurde mehr als eine dreiviertel Million Mal aufgerufen. Von 208 Bewerbern, die allesamt beim internationalen Pressetest in Split Anfang September dabei sein wollten, konnten wir leider nur einen wählen und es ist uns verdammt schwer gefallen. http://www.motorrad-bilder.at/slideshows/291/010057/yamaha-mt-09-action-02.jpg

Ein 3-Zylinder-Naked Bike - The dark side of Japan.

Jetzt bin ich selbst hier an der Küste Kroatiens und die Welt wartet auf ein Wort, auf ein Zeichen, einen ersten Hinweis darauf, wie sich die neue Yamaha MT-09 fährt. Eins ist sicher: Sie wird es sehr bald selbst erfahren. Auf der EICMA 2012 präsentierte Yamaha ein futuristisches Geflecht aus tausenden von Fäden, das an einen Webstuhl erinnerte. Zwei Räder, eine Gabel samt Lenker und in der Mitte ein loser Motor. Darüber schwebte eine große Tafel in Form eines dreizackigen Sterns auf dem unter dem Yamaha Logo der Satz „Wo geht es hin?“ (Where to next?) stand. Aus next wurde jetzt, wir sind in der offenen Zukunft gelandet und haben ein neues Kapitel in der Geschichte der drei Stimmgabeln aufgeschlagen.


Mit der MT-09 setzt Yamaha die erfolgreiche Tradition der MT-Baureihe fort. (???) Ja, genau das dachte ich mir auch. Die MT-01 war originell, aber wenig erfolgreich, weil ein Choppermotor in einem Nakedbike-Chassis zu stark von der Norm abwich. Der gemeine Motorradfahrer ist eben auch nur ein Gewohnheitstier. Die MT-03 war eigentlich eine gute Idee, ich bin sie auch gerne gefahren, für mich der nächste logische Schritt nach der Supermoto-Hysterie, aber sie war schlicht und einfach zu schwach.

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Und jetzt soll die Nummer 09 der große Wurf sein und das auch noch auf dem Triple-Terrain, das der britische Platzhirsch seit vielen Jahren erfolgreich besetzt und verteidigt. Da holt man erst einmal tief Luft und hofft, dass es nicht allzu peinlich wird, wenn Yamaha sein neues Meisterwerk auch noch als „The dark side of Japan“ vorstellt.


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Bereits die Optik des Rahmens spiegelt den Charakter der MT-09 wider - sieht doch irgendwie aus, wie ein kleiner Pitbull Terrier, oder? Man erkennt es hier nicht so gut, die Rückleuchten sehen aber aus wie ein aufgesetzter Spoiler - an den man sich erst einmal gewöhnen muss.
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Die Instrumente sind komplett und finden sich ungewohnt seitlich versetzt, an der Ablesbarkeit gibt es aber nichts auszusetzen. Die hübschen und gut sichtbaren Krümmer können die Motorbauweise nicht verheimlichen: Es handelt sich um einen (gewaltigen) Dreizylinder!


Wirklich böse aussehen tut sie ja nicht, sie muss also eine dunkle Seele haben, wenn sie dem, ihr vorausgeschickten Ruf gerecht werden will. Angst bekam ich angesichts der Leistungsdaten zunächst keine. 115 PS sind kräftig, aber nicht brutal, 188 Kilo (ABS: 191) schlank, aber nicht athletisch. Einzig das Drehmoment hat mich beeindruckt, 87,5 Nm sind in dieser Klasse der neue Referenzwert, wenn man die MT-09 mit ihrem 847 Kubik Dreizylinder Konkurrenzmodellen wie der Triumph Street Triple 675, der MV Agusta Brutale 800 und der Kawasaki Z800 gegenüberstellt. Die Kawa hat zwar einen Vierzylinder, stellt aber für mich den stärksten und direktesten Kontrahenten dar. Zwischen diesen beiden würde ich bei einer Kaufentscheidung stehen. Die Street Triple ist leistungstechnisch deutlich unterlegen (106 PS, 68 Nm), die Brutale 800 zu exklusiv, zu selten, zu launisch. Obwohl sie die einzige ist, die der Yamaha um 10 PS kräftemäßig überlegen ist. Deren Drehmoment erreicht aber auch sie nicht.

Volle Attacke!

Yamaha war also nicht bescheiden, sondern attackiert frontal in einer der Marke scheinbar fremden Disziplin. Doch Dreizylinder-Motoren wurden nicht nur schon in Motorrädern eingesetzt, sondern laufen aktuell in Jet-Skis und als Außenborder. Das Know-How musste demnach nicht neu aufgebaut, sondern nur richtig eingesetzt werden.

Die Geometrie ist sehr gelungen. Mit meinem Standardmaß von 1.80 m empfand ich die Sitzhöhe von 815 mm als ideal (Street Triple: 800, Z800: 834, MV Agusta: 810), der Lenker ist schön geformt und schön breit, die Taille schmal und die Haltung entspannt, aber jederzeit angriffsbereit. Man sitzt nicht so extrem am Vorderrad wie bei der MT-03. Nichts sieht billig aus oder fühlt sich so an, einzig der Kabelsalat, der unter der seltsamerweise dezentral angebrachten digitalen Tachoeinheit herunterläuft, stört das Auge des Ästheten. Das breite Rücklicht, das hinten über dem Sozius wie ein Spoiler aufsitzt, mag im ersten Moment ebenfalls einen kurzen Stich auf der Netzhaut verursachen, während der Fahrt sieht das aber gar nicht so schlecht aus, weil nur zwei kleine Ecklichter leuchten, die entfernt an Teufelshörner erinnern. Insgesamt haut mich die MT-09 optisch nicht vom Hocker, da wäre mehr gegangen, auch wenn deutliche Züge eines Stuntbikes erkennbar sind.


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Die MT-09 ist herrlich kurz übersetzt, bis zum dritten Gang  hebt das Vorderrad gerne, willig und ohne Anstrengung des Fahrers ab.
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Der Antritt ist erschreckend - Verzicht auf den 1. Gang.

Egal, Geschmacksache, rein in den Sattel und Knopf drücken. Knopf? Gibt es keinen, zumindest nicht zum Starten, das wird der Einfachheit halber über den Notausschalter/schieber erledigt. Also schieb und Start und der Dreizylinder plärrt sofort auf. Dieses räudige Bellen begleitet vom typischen Säuseln. Im Gegensatz zu den Motoren anderer Hersteller klingt die Yamaha aber nicht unharmonisch oder gar kaputt. Nice, nicht so grantig wie eine Street Triple und nicht so böse wie eine Brutale, dafür kultivierter und runder, das kann man jetzt schon sagen, ebenso wie man einfach „japanisch“ sagen könnte. Wir lassen die Motoren, wie es sich gehört, ein paar Minuten warmlaufen und dann geht’s endlich los. Aus der Hotelausfahrt gefädelt, am Schranken vorbeigeschlängelt, auf die Straße gebogen und dann zum ersten Mal Gas. VERDAMMTE SCHEI…!!!!! Mir ist gerade die heilige Maria erschienen, nicht ungewöhnlich in Kroatien. Sie trug einen schwarzen Mantel, hatte ein rotes Gesicht und sprach rückwärts. Was ist das für ein böses, böses Ding?! Den ersten Gang habe ich nach 500 Metern zur Sicherheit ad acta gelegt, Gaswheelies sind im zweiten Gang sicherer, oder im dritten. Diese zwei Gänge zählen ohnehin zum Aufregendsten und Geilsten, was ich je im Sattel eines Motorrades erlebt habe. Als würde man sich mit einem Steinbohrer durch die Atmosphäre schrauben. Den Schock mussten wir zunächst verdauen. Doch die MT-09 hat nicht nur Antritt, sondern auch Agilität. Das Handling ist spielerisch, die Bewegungsfreiheit optimal und die Schräglagenfreiheit entspricht angeblich jener der R6. Mit brandneuen Reifen und auf schmierigem und staubigem Asphalt brauchte es leider eine Zeit, bis ich mich davon überzeugen konnte.


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Wie immer ist die Optik eine Frage des Geschmacks, die MT-09 tritt absichtlich betont kantig und zerklüftet auf. Der kräftige Dreizylinder-Motor beeindruckt jedenfalls vor  allem im Fahrbetrieb.
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Für die über weite Strecken schlechten Straßen an Kroatiens Küste war das Fahrwerk zu hart, besonders die Gabel ging zu schnell aus den Federn. Hier sollte man nach dem Kauf und einigen Kilometern zum Gewöhnen mit dem Händler (oder in Eigenregie) die Dämpfung auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Die weitenverstellbare Bremse entspricht der Leistung des Motors, ist aber nicht ultrasensibel, sondern will gedrückt werden.


Leider bin ich momentan im Wheelisieren nicht sehr standfest, denn mit der MT-09 zählt das zur leichtesten Übung. 1, 2, oder 3, egal welcher Gang, mit oder Kupplung . Die kurze Übersetzung erlaubt Wheelies aus fast jeder Situation und Lage. Beim Beschleunigen hat man ständig das Gefühl, die MT-09 würde einem den Lenker aus der Hand reißen wollen. Bei Regen würde selbst ich im B-Modus fahren, mit wohl temperierter Leistung und Gasannahme, daneben gibt es noch den Standard und den A-Mode, was wahrscheinlich für „ausgezuckt“ oder „absolut arg“ steht. Derart stark bestückt ist man natürlich nicht langsam. Ein Engländer behauptete zwar fahnentreu, dass er mit der Street Triple wahrscheinlich schneller wäre, weil die Leistung der Yamaha, so sehr diese auch zu schätzen sei, zu hart einsetze und daher nicht optimal genutzt werden könne. Dass man etwas Erfahrung mitbringen sollte, ist sicher richtig, aber der Rest seiner Behauptungen war Bockmist.

Sparsam soll sie auch sein, sie fährt sogar „eco“, solange man kein Gas gibt. Wie man mit dem Ding allerdings 270 Kilometer weit kommen soll, ist mir ein Rätsel. Bei unserem Test war nach 200 km Schluß, Durchschnittsverbrauch 6,2 Liter. Das ist eben der Preis, den man für eine derart geile Fahrerei zahlen muss - und man zahlt ihn gerne.

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Nach stundenlangem Dauerfeuer war mein Hirn leer und mein Körper taub. Ein mörderisches Gerät, ein echter Wolf im Schafspelz. „Don’t judge a book by it’s cover.“ An manchen Stellen ist die MT-09 schon fast zu hart geraten, aber ich könnte mich daran gewöhnen. Ein paar Anpassungen am Fahrwerk, ein paar optische Accessoires, eine Akrapovic-Komplettanlage und es gäbe kein besseres Naked Bike für mich. Schade, dass die Saison bald zu Ende ist. Es wird ein kalter, einsamer Winter…

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LSL-Motorradtechnik schaffen mit 20 Zubehörteilen für die Yamaha MT-09 einen Urban Roadster.


MT-09

LSL-Spezial – MT-09 Urban Roadster

LSL reduziert, wo es kaum noch was zu reduzieren gibt. Indem es eigene Teile hinzufügt.

Kaum vorstellbar, dass sich im oberen Bild über 20 Zubehörteile von LSL-Motorradtechnik befinden. Nein, nicht hinter der Yamaha, sondern an der Yamaha. Die im Sommer dieses Jahres präsentierte Yamaha MT-09 überzeugte im Test mit brachialer Leistungsentfaltung (mit 'nur' 106 PS), radikalem Handling und völlig alltagstauglicher Geometrie. Nur das Design kritisierten manche mit 'gewöhnlich', ein schlimmes Eigenschaftswort für ein Motorrad. Doch nicht nur LSL hat sich damit auseinandergesetzt, der MT-09 ein bissigeres und kompromissloseres Äußeres zu verpassen. Yamaha selbst hat auf der Motorradmesse EICMA in Mailand eins draufgesetzt und die MT-09 Street Rally präsentiert, die unglaublicherweise live von Valentino Rossi höchstpersönlich der Presseschar vorgeführt wurde. Die Street Rally verfolgt allerdings ein anderes Ziel. Sie will unbedingt auffallen und provoziert mit ihrer aggressiven Lenkerverkleidung ausnahmslos jeden Verkehrsteilnehmer. Die LSL-Variante glänzt wie immer mit Zurückhaltung und Bescheidenheit. Bei ihren Umbauten arbeiten die Krefelder die wesentliche Form eines Motorrades heraus und perfektionieren die ihm eigene Ästhetik. Das war jetzt so schön gesagt, dass ich euch gerne mit den Bildern und der Preisliste alleine lassen möchte.




alle Preise inkl. 19% Mwst.
LSL Urban Scheinwerferkit CNC-gefräste Halter 405Y129 309,-
LSL-Klemmböcke m. Instr.Halter 28,6mm,schwarz-eloxiert 127Y129 99,95
Drag Bar, konisch 28,6/22,2 Alu, schwarz perl-matt 128AXD2SW 89,95
LSL Lenkgriffe matt-grau 138RL01 19,95
Lenkerendstücke 25mm Alu, f. Spiegelaufnahme 165-LV2SW 29,95
Lenkerenden-Rückspiegel CNS-gefräst, schwarz 132SE01SW 69,95
Spiegelgewindeabdeckung LSL Alu, schwarz-eloxiert 131VS010SW 7,95
Verstellbarer LSL Bremshebel farbig eloxiert, hier schwarz 200SR22SW 99,95
Verstellbarer LSL Kupplungshebel farbig eloxiert, hier schwarz 200SL20SW 99,95
Aluminium Lenkkopfmutter M22x1.0, hart-eloxiert 318F022AN 10,95
Stahlflex-Bremsschläuche, vorn rauchgrau ummantelt 220Y129J 99,95




2Slide Rastenanlage 8-fach einstellbar 118Y129 449
LSL-Fußrasten, Sozius Alu-Racing, eloxiert 115-Y02/03SI 53,9
LSL Brake Box, hinten CNC-gefräst, mit Halter 244BT01SW/BT1 76,9
Stahlflex-Bremsschläuche, hinten rauchgrau ummantelt 222Y129R 49,95




Crash Pad Haltekit mit Adapterplatten 550Y129 99,95
Crash Pad Köpfe farbig eloxiert, hier rot 550-002SR 49,95
Achs Ball Set, vorn farbig beschichtet, hier rot 555Y129SR 39,95
Achs Ball Set, hinten farbig beschichtet, hier rot 556Y129SR 39,95
LED-Rücklicht Neo CNC-Halter, LED-Leuchte 731Y129 99,95
Alu-Kennzeichenhalter CNC-geschnitten, schwarz 460Y129 89,95
Montagezapfer Lifter Kunststoff/Alu-Einsatz 680LB06 29,95






Teile gesamt 1707,90




KINEO-Radsatz 3.50x17/5.50x17, tubeless 605Y129 2490
Noch in der Entwicklung, Liefertermin noch nicht bekannt



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